Flieder blüht in den verschiedensten Farben

Flieder Syringa VulgarisDie zur Gattung der Ölbaumgewächse zählende Pflanze bietet von violett über rot bis hin zu weiß oder gelber Farbe ein breites Farbspektrum. Insgesamt gibt es um die fünfundzwanzig Fliederarten (Syringa vulagris). Sie alle eint der eindrucksvolle und starke Duft, der intensiv und betörend wirkt. Nicht nur Fliedersträuche sind weitverbreitet, auch der Fliederbaum ist in vielen Gärten zu finden. Dieser wird je nach Art um die vier Meter hoch und unterscheidet sich ansonsten kaum vom Fliederstrauch.

 

 

Flieder zählt du den schnellwüchsigen Pflanzen

Flieder ist eine schnellwüchsige Pflanze, die rund dreißig bis 50 Zentimeter pro Jahr an Größe zulegen kann. Der Standort sowie die Pflege stehen in einem Zusammenhang zur Wuchskraft der Pflanze. Bei ausgezeichneten Bedingungen dauert es dennoch drei bis vier Jahre, ehe der Flieder als Sichtschutz eine ausreichende Höhe erreicht.

 

 

 

 

So schneidet man Flieder richtig

Mit dem Schneiden sollte man beim Flieder vorsichtig sein. Nur verblühte Blütenstände sollte man direkt nach der Blüte vorsichtig schneiden. Dies erledigt man im Idealfall direkt am Ansatz. Außerdem kann man abgestorbene Zweige problemlos entfernen. Den besten Wuchs erreicht der Flieder jedoch, wenn er ohne größeren Schnitt in Ruhe gelassen wird. Zur Verjüngung kann man bei alten Fliedersträuchen die Hauptäste radikal zurückschneiden. Der Sommerschnitt im Juni oder Juli ist empfehlenswert, da die Wunden durch den Schnitt leichter abheilen. Die Blüte im Folgejahr fällt in aller Regel aus, da die Blütentriebe bereits während der aktuellen Blüte gebildet werden.

 

 

 

 

Bei uns finden Sie viele verschiedene Fliderarten

 

 

Der perfekte Standort für Flieder

An den Standort stellt Flieder einige, wenige Ansprüche. Der Boden sollte reich an Humus sein und Kalk enthalten. Ein feuchter Boden, der regelmäßig gemulcht wird, ist für Flieder ideal. Außerdem bevorzugt Flieder einen sonnigen Standort.

Die beste Pflanzzeit für Flieder

Syringa-vulgaris-Capitaine-Baltet FliederbaumDie optimale Pflanzzeit für Flieder liegt zwischen März und Mai. Außerdem ist die Zeit ab Ende September bis Oktober gut für das Pflanzen von Flieder geeignet. Der Spätherbst hat noch einen Vorteil gegenüber dem Frühjahr. Der Flieder kann gut angegossen werden und der Boden hat über den Winter ausreichend Zeit, um sich zu setzen.

So düngt man Flieder

Zur Düngung von Flieder eignet sich Kalium-Phosphor-Dünger am besten. Grundsätzlich kommt Flieder ohne entsprechende Düngung aus, aber eine regelmäßige Düngung fördert das Wachstum und trägt zu einer kräftigen Blüte bei. Flieder, der im Kübel gepflanzt wurde sollte in jedem Fall regelmäßig gedüngt werden.

Ausbleibende Blüte beim Flieder

Wenn beim Flieder die Blüte ausfällt oder nur spärlich vorhanden ist, muss das noch kein Grund zur Sorge sein. In vielen Fällen blüht Flieder erst einige Jahre nach dem Pflanzen. Auch ein starker Rückschnitt kann dazu beitragen, dass die Blüte ausfällt. Möchte man dem Flieder etwas Gutes tun, sollte man ihn größtenteils in Ruhe lassen oder mit entsprechendem Dünger behutsam nachhelfen. Damit ein Flieder eine schöne Blüte zeigt, braucht man schon mal ein wenig Geduld.

Flieder vermehren und Ableger pflanzen

In der Regel lässt sich Flieder nur schwer vermehren, wenn man Stecklinge nutzt. Die Veredlung ist ebenfalls nur in Einzelfällen erfolgreich. Deutlich effektiver ist die Vermehrung von Flieder, wenn man Wurzelausläufer oder Absenker verwendet. Diese können neu verpflanzt werden und werden bei ausreichender Pflege bald an Größe hinzugewinnen.

Auf Flieder im Schlafzimmer verzichten

In der Wohnung macht sich Flieder wunderbar. Als Strauß zaubert er ein buntes Bild in die Wohnung und verströmt seinen herrlichen Geruch. Im Schlafzimmer sollte man allerdings auf Flieder verzichten. Der starke Geruch sorgt ansonsten dafür, dass man mit starken Kopfschmerzen aufwacht oder erst gar nicht einschlafen kann. Die Gesundheit kann durchaus leiden und der Flieder würde seiner Schönheit auf diese Weise kaum noch gerecht.