Koniferen: 7 tolle Nadelgehölze für den Garten

Konifere

Bei der Bepflanzung von öffentlichen Parks, Grünanlagen, Gärten und zur Grabgestaltung nehmen Koniferen eine bedeutsame Rolle ein. Nicht ohne Grund. Denn Nadelgehölz ist schön anzusehen, bietet bei Bedarf Sichtschutz und ist darüber hinaus auch äußerst pflegeleicht. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil, der vor allem in Privatgärten ein wichtiger Aspekt ist: dichtwachsende Koniferen erhöhen den Einbruchsschutz für Garten und Grundstück. Wir stellen Ihnen die 7 besten Nadelhölzer vor und geben praktische Verwendungstipps für die jeweilige Koniferenart.

Herkunft des Namens Konifere

Als Koniferen oder Nadelgehölz werden Bäume bezeichnet, die an den Zweigen Nadeln tragen. Dadurch unterscheiden sich die Nadelhölzer von den Blätter tragenden Laubbäumen. Die Bezeichnung Koniferen geht auf die lateinische Sprache zurück. Der Begriff ”conus” bedeutet ins Deutsche übersetzt ”Kegel” bzw. ”Zapfen” und beschreibt somit ein wesentliches Merkmal von Nadelgehölzen. Nadelbäume tragen, neben den typischen Tannennadeln, nach der Blüte Zapfen, in denen die Samen der Nadelbäume enthalten sind.

Lebensbaum: Thuja als Heckenpflanze

Der Lebensbaum, botanischer Name Thuja, eignet sich ideal als blickdichte Heckenpflanze. Robust, winterhart und besonders pflegeleicht, wächst dieses Nadelgehölz pro Jahr etwa 20 bis 30 Zentimeter. Deshalb werden Lebensbäume sehr gerne für die Umrandung neu bebauter Grundstücke verwendet. Schon nach wenigen Jahren bietet die Thuja-Hecke guten Sicht-, Wind- und Einbruchsschutz.

Scheinzypresse: Schnell und hoch wachsend

Zu den beliebtesten Koniferen zählt auch die Scheinzypresse, die sich ebenfalls hervorragend als Heckenpflanze eignet. Das schnell wachsende Nadelgehölz zeichnet sich durch stabile Winterhärte aus. Scheinzypressen sind sehr gut schnittverträglich, wenn das Wachstum oder die Breite eingeschränkt werden soll. Suchen Sie eine Konifere für die Kübelbepflanzung, können wir z. B. die Hinoki-Scheinzypresse (Chamaecyparis obtusa ‚Coralliformis‘) empfehlen.

Blauer Kegelmooswacholder: Sonnenliebend und pflegeleicht

Juniperus chinensis ‚Stricta‘ ist eine langsam wachsende Konifere, die sich sowohl als Heckenpflanze, wie auch als wunderschöne Solitärpflanze an einem sonnigen Standort eignet. Das Nadelgehölz weist einen dichten, kegelförmigen und langsamen Wuchs auf. Die Endhöhe von etwa 3 Meter wird erst nach vielen Jahren erreicht. Damit bleiben die Anforderungen an Heckenschnitte gering.

Extra-Tipp: Der Zwerg Säulen Wacholder Compressa (Juniperus communis) ist eine kleinwüchsige Konifere, die eine maximale Höhe von 100 cm erreicht und somit ein perfektes Nadelgehölz für den kleinen Garten oder auch für die Grabbepflanzung darstellt.

Bechereibe: Ein Must have im Vogelgarten

Die Bechereibe Taxus media Hicksii ist bekannt dafür, dass sie überdurchschnittlich viele Früchte bildet, die Vögeln und anderen Tieren im Garten als wertvolle Nahrungsquelle dient. Das Koniferengewächs kann solitär oder als Hecke gepflanzt werden. Bei der Standortauwahl zeigt sich dieses Nadelgehölz ebenso unkompliziert, wie auch bei der Pflanzenpflege. Volle Sonne, Halbschatten, trockener und leicht feuchter Boden – kein Problem.

Blaue Hängezeder: Schattenspender und attraktive Solitärpflanze

Eine wunderschöne und imposante Erscheinung im Garten ist die Blaue Hängezeder (Cedrus atlantica Glauca Pendula). Dieser Nadelbaum kann bei optimalen Bedingungen eine Wuchshöhe von bis zu 7 Meter erreichen. Insbesondere die hängenden Zweige prägen das optische Erscheinungsbild dieser schönen Konifere.

Goldene Atlaszeder: Prächtige Solitärpflanze für große Gärten

Cedrus atlantica Aurea ist ein mittelgroßer Nadelbaum mit kegelförmiger Wuchsform. Das schicke Solitärgehölz erreicht eine Höhe bis zu 15 Meter und ist definitiv ein prächtiger Blickfang im Garten. Für die Anpflanzung der Konifere ist ein durchlässiger und nährstoffreicher Boden von Nöten.

Tanne: Zierde des Gartens

Die Tanne darf in der Erwähnung der 7 besten Koniferen für den Garten keinesfalls fehlen. Vor allem die Blaue Edeltanne (Abies procera Glauca) ist extrem winterhart und besticht mit der wunderschönen Färbung der Tannennadeln. Daher wird die Blautanne bevorzugt als Solitär-Konifere angepflanzt.

Äußerst beliebt sind auch kleinwüchsige Tannen wie etwa die Flache Zwerg Koreatanne Doni Tajuso (Abies koreana). Sie wächst etwa auf bis zu 40 cm Höhe heran und breitet sich über viele Jahre hinweg bis zu einem Meter in die Breite aus.
Koniferen und Nadelgehölz