Junge Möhren jetzt ernten

Möhren im Hochbeet

Aus der Familie der Doldenblütler ist die Möhre eine Pflanze, die zu den beliebtesten Gemüsesorten zählt. Daucus carota subsp. sativus ist die verzehrbare Karotte, deren Anbau sich in jedem Garten lohnt. In den Monaten Mai, Juni und Juli blüht die Mohrrübe. Die Blütezeit richtet sich nach Art und Zeit der Aussaat. Etwa 10 bis 11 Wochen nach dem Säen sind die leckeren Rüben erntereif. Besonders schmackhaft und mit feinem Aroma sind junge Möhren, die jetzt geerntet werden können und bei allen Gemüsefans gut ankommen. Allen Grund, die Möhre näher anzuschauen.

Von der Aussaat bis zur Ernte

Karotten sind vielseitige und sehr gesunde Rüben, aus denen sich immens viele Leckereien zubereiten lassen. Da Karottenpflanzen nur wenig Ansprüche stellen, lässt sich das Gemüse in jedem Garten anbauen. Die Aussaat erfolgt direkt im Freiland, umpflanzen ist daher nicht nötig. Damit Mohrrüben in gerader Form wachsen, muss die Erde vor dem Aussäen tief, aber nicht allzu gründlich aufgelockert werden. Die Karottensamen werden 1 bis 2 cm tief in die Erde gebracht, der Pflanzabstand sollte 2,5 cm betragen. Zwiebeln sind ideale Nachbarn für die Möhre und helfen dabei, pflanzentypischen Schädlingsbefall bei beiden Pflanzen zu reduzieren. Während die Zwiebelfliege keine Möhren mag, findet die Möhrenfliege den Zwiebelgeruch ebenfalls unausstehlich. Hin und wieder werden Möhren von Blattläusen befallen; auch Mehltau kann auftreten.

Die Rüben müssen regelmäßig, aber sparsam gegossen werden. Zu viel Wasser begünstigt die Laubbildung, während die Rübchen selbst weniger gut wachsen. Unkraut muss regelmäßig und großzügig entfernt werden, damit das Gemüse gut gedeiht. Sobald unterhalb des Laubes die orangefarbene Möhre zu sehen ist, können junge Möhren geerntet werden. Die kleinen Mohrrübchen sind bei Kindern wie auch bei Erwachsenen eine leckere Knabberei zwischendurch, lassen sich zu einem feinen Gemüse zubereiten und gehören auch in der gehobenen Küche zu vielen tollen Speisen dazu. Noch sehr kleine Karotten können einfach am Laub aus der Erde gezogen werden. Größere Rüben werden seitlich etwas freigegraben und dann am Karottengrün aus der Erde gezogen. Da geerntete Karotten relativ schnell an Feuchtigkeit verlieren, sollte die Ernte möglichst dann erfolgen, wenn die Rüben verzehrt werden. Frisch aus dem Garten schmecken knackige junge Möhren natürlich am besten. Allerdings lassen sich die schmackhaften Rüben auch sehr gut lagern, wenn das Karottengrün entfernt und die Karotten in einer Sandkiste eingelagert werden.

Rohkost, Möhrensalat, Karottengemüse und mehr

Junge Möhren und Dauermöhren können auf unzählige Weisen verzehrt werden – und das sollte man auch tun. Karotten enthalten viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Ob als Rohkost genossen oder in gekochtem Zustand gehört zu den Möhren immer etwas Fett, damit der Organismus die fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann. Junge Möhren lassen sich in einem hochwertigen Öl andünsten und schmecken prima zu Salzkartoffel. Die kleinen Möhrchen sind auch ein gesunder Snack für zwischendurch. Saure Sahne, Schmand oder ein Frischkäse-Dip ergänzen perfekt den feinen Möhrengeschmack. Gerieben, mit Salz, Pfeffer, etwas Essig und Öl sowie Sahne und fein geschnittener Petersilie lässt sich ein phantastischer Karottensalat zubereiten. Ebenso wie junge Möhren passen auch herangewachsene Karotten wunderbar zu frischen Erbsen, Mais und Gemüsesorten wie Blumenkohl, Kohlrabi, Brokkoli usw. und mit dem Gemüse lassen sich Suppen sowie Fleischgerichte schmackhaft würzen.