Der passende Rasenmäher – so finden Sie ihn

Rasenmäher und Fangkorb

In den Sommermonaten entfällt ein Großteil der notwendigen Gartenarbeiten auf die Rasenpflege – die Anschaffung eines guten Rasenmähers zahlt sich schnell aus. Doch welcher Rasenmäher ist der beste für Sie und Ihren Rasen?

Mäher-Modelle, Preisspanne & Antriebsart

In Baumärkten sowie in Online-Shops gibt es eine riesige Auswahl unterschiedlicher Rasenmähermodelle, die sich nicht nur bei Antriebsart, Preis, Schnittbreite, Ausstattung und Qualität unterscheiden, sondern auch in der Bauform. Die Preisspanne verschiedener Mäher reicht von ca. 50 Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro. Angeboten werden diese verschiedenen Rasenmäher-Typen

Bevor Sie sich auf einen bestimmten Rasenmähertyp festlegen, sollten Sie sich zunächst die Vorteile und Nachteile der einzelnen Modelle anschauen. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Geld gut investieren und Ihnen das Rasenmähen leicht von der Hand geht.

Worauf kommt es bei der Auswahl eines Rasenmähers an?

Die Wahl des Rasenmähers sollte davon abhängig gemacht werden, wie viel Zeit und Arbeitsaufwand Sie in die Rasenpflege investieren wollen und können, wie groß Ihre Rasenfläche ist und wie viel Geld Sie ausgeben möchten.

Handrasenmäher: Der günstige Einsteiger für kleine Flächen

Handmäher sind die günstigsten Modelle und ermöglichen unkompliziertes Mähen des Rasens unabhängig von Strom und Benzin. Zwar ist Ihr Körpereinsatz gefordert, doch bei kleinem Rasen ist das Arbeitspensum überschaubar. Der größte Vorteil von Handmähern: Sie sind besonders leise. Außerdem sind sie bestens geeignet, wenn Ihr Grundstück viele kleine Nischen hat, die mit größeren Rasenmähern nur schwer oder gar nicht zu mähen sind.

Elektrorasenmäher & Akkurasenmäher: Die erschwinglichen Mäher

Für etwas mehr Geld bekommen Sie bereits günstige Elektrorasenmäher, die einfach über den Rasen geschoben werden und den Rest der Arbeit übernehmen. Der Kraftaufwand fällt für Sie somit gering aus. In ähnlicher Preislage erhalten Sie Akku-Rasenmäher. Nachteil: Reicht die Akkukapazität nicht für das Mähen des gesamten Rasens, müssen Sie die Arbeit unterbrechen und warten, bis das Akku aufgeladen ist. Dafür haben Akkumäher den Vorteil, dass kein Kabel mitgeführt werden muss und keine Steckdose bzw. Kabelverlängerung notwendig ist.

bosch-rotak-37-li-akkurasenmaeher

Benzinrasenmäher: Laut aber leistungsstark

Kabellos funktionieren auch die Benziner. Benzinrasenmäher sind unter den Handmodellen die teuersten, rentieren sich aber ab einer gewissen Größe des Rasens, da sie leistungsstark, langlebig und günstig im Unterhalt sind. Nachteile: Zum Starten muss ein Seil gezogen werden, dafür wird eine gewissen Körperkraft und Schnelligkeit benötigt. Zweifelsfrei ist auch die Lautstärke ein Nachteil, der aber angesichts des leistungsstarken Motors meist gerne in Kauf genommen wird. Denn der Benziner mäht problemlos auch hoch gewachsenes Gras.

Benzinrasenmäher

Mähroboter: Die einfachste Lösung beim Rasenmähen

Mähroboter sind die neuesten Modelle und daher noch verhältnismäßig teuer. Sie liegen preislich in einem Bereich von ca. 800 bis 3.000 Euro, werden aber immer günstiger. Rasenroboter übernehmen das Mähen fast von alleine – sogar dann, wenn Sie nicht Zuhause sind. Mähroboter sind mit einem Elektromotor ausgestattet und daher vergleichsweise leise. Mit Begrenzungskabel und Sensoren erkennt der Roboter die zu mähende Rasenfläche und kann sich alleine über das Grün bewegen und den Rasen kürzen. Die meisten Mähroboter mähen nach Zufallsprinzip und sorgen für einen gepflegten Rasen mit harmonischem Schnittbild. Gerät das Akku des Mähers an seine Grenzen, steuert der Rasenroboter automatisch die Ladestation an. Mähroboter eigenen sich für alle Rasengrößen, beim Kauf sollte dennoch auf die Herstellerempfehlung geachtet werden. Verschiedene Mähroboter findet man z.B. auf Vergleichsseiten wie dein-maehroboter.de

Aufsitzmäher & Rasentraktor: Die Experten für große Wiesen

Umso größer der Rasen ist, desto mehr rentieren sich Aufsitzer und Rasentraktor. Leider sind sie in der Anschaffung recht teuer, aber sie sind oftmals bei großen Grundstücken die einzige Lösung für einen schönen gepflegten Rasen. Zudem macht das Rasenmähen mit diesen Modellen besonders viel Spaß. Allerdings muss bei solchen Rasenmähertypen daran gedacht werden, dass sie einen Stellplatz benötigten. Aufsitzmäher sind ebenso wie Rasentraktoren überaus wendig, so dass Sie gut in alle kleineren Ecken des Gartens gelangen. Aufsitzer und Traktoren unterscheiden sich im Preis und in der Einsetzbarkeit. Aufsitzmäher sind meist günstiger, können jedoch nur Rasen mähen. Rasentraktoren können modellabhängig auch zum Schneeräumen, Kehren und Streuen genutzt werden.

Anhand der Rasenfläche Rasenmäher kaufen

Rasengröße und Arbeitsaufwand beim Rasenmähen sollten in einem „gesunden“ Verhältnis stehen. Eine wichtige Größe ist die sogenannte Schnittbreite. Sie gibt an, wie breit das gemähte Rasenstück nach einmaligem Überfahren ist. Je größer der Garten ist, der gemäht werden soll, desto breiter sollte das Maß sein. Der Hecht Rasenmäher hat z.B. eine Schnittbreite von ca. 46 cm und sollt damit eine Fläche von bis zu 1000 qm schaffen, so der Hersteller.

  • Bis zu einer Rasenfläche von 50 qm eignen sich alle Mäher mit einer Schnittbreite von 30 cm. In Betracht kommen also Elektro-, Akku- und Handmäher.
  • Erreicht Ihre Grünfläche bis zu 100 qm, sind Elektromäher und Akkumäher zu empfehlen, die eine Schnittbreite von 35 cm haben.
  • Bei größeren Rasenflächen bis 200 qm raten wir zu Mähern mit einer Schnittbreite von 40 cm. Für die Rasenpflege solcher Grünflächen sind Elektrorasenmäher sowie Akkurasenmäher und Benziner.
  • Bei mehr als 200 qm Rasen profitieren Sie von einem Benzinrasenmäher mit einer Schnittbreite von 40-55 cm.
  • Für die begrünte Fläche ab 600 qm lohnen sich Aufsitzmäher oder Rasentraktoren. Auch diese Mäher unterscheiden sich in der Schnittbreite, die von 60 bis über 130 cm reichen kann.

Grundsätzlich gilt: Unabhängig davon, für welchen Rasenmäher-Typ Sie sich entscheiden, sollten Sie sich zumindest im preislichen Mittelfeld bewegen, damit die Qualität stimmt. Sehr günstige Rasenmäher sind häufig wartungsintensiv und Ersatzteile sind nur schwer oder gar nicht erhältlich. Bei einem Markenprodukt sind Sie auf der sicheren Seite.