Den Garten frühlingsfit machen

Garten für für den Frühling machen

Mit den ersten Sonnenstrahlen in März und April zieht es die Gärtner nach draußen, um den Garten frühlingsfit zu machen. Eine Menge wichtiger Gartenarbeiten steht an, damit im Sommer Blumen blühen, Obstbäume reichlich Früchte tragen und Gemüsebeete üppige Ernte bescheren.

Boden vorbereiten

Alle Flächen, die zum Bepflanzen und Anbauen genutzt werden, müssen umgegraben werden, um den Boden aufzulockern. Dabei werden größere Steine, Wurzeln und Unkraut entfernt. Umso gründlicher diese wichtige Gartenarbeit erledigt wird, desto besser gedeihen später die Pflanzen. Beim Auflockern des Gartenbodens kann bei einem ausgezehrten Boden etwa 1/3 der Erde gegen neue ausgetauscht werden. Während dem Umgraben sollten Kompost, Schnittgut vom Häcksler oder Hornspäne eingearbeitet werden. Gartenkalk bzw. ein natürlicher Dünger versorgt die Erde mit wichtigen Mineralstoffen, die für einen prächtigen Garten und gutes Wachstum sorgen. Nach dem Umgraben werden alle aufbereiteten Gartenflächen mit Rechen oder Dachlatte glatt gezogen und die einzelnen Beete angelegt.

Bepflanzung der Gartenbeete

Bevor es an die Aussaat geht, steht etwas Planung an. Blumenbeete werden am besten dort angelegt, wo sie am schönsten zur Geltung kommen. Gemüsebeete und Beete für Erdbeeren, Kräuter und Co sollten anhand der idealen Standorteigenschaften ausgewählt werden. Tomatenpflanzen freuen sich beispielsweise über einen sonnigen Standort, der wind- und regengeschützt ist. Kräuter machen sich am besten in einer schön gestalteten Kräuterspirale oder in einem Hochbeet, wo sie etwas mehr Schutz vor Schnecken haben.

Mischkultur für bessere Ernte

Viele Gartenpflanzen zehren den Boden einseitig aus. Deshalb sollten die Beete niemals in zwei aufeinanderfolgenden Jahren mit den gleichen Gewächsen bepflanzt werden. Lediglich Rhabarber und Tomatenpflanzen können den Standort behalten.

Zwiebeln, Knoblauch und diverse Kräuter müssen nicht feinsäuberlich reihenweise in einem Beet untergebracht werden. Knobipflanzen minimieren den Schädlingsbefall, wenn sie zwischen Erdbeeren gesetzt werden. Gurken und Dill vertragen sich hervorragend. Kresse, Petersilie, Zwiebeln, Basilikum sowie Knoblauch, Kohl sind gute Nachbarn für Tomatenpflanzen.

Frühjahrsblüher und Spätblüher kombinieren

In den Blumenbeeten können Frühblüher und Spätblüher wechselweise arrangiert werden. So erstrahlt im Garten von Frühling bis Herbst eine wunderschöne Blütenpracht. Empfehlenswerte Frühjahrsblüher sind Frühlingskrokus, Narzissen, Tulpen, Echter Seidelbast sowie Bärblauch. Zu den Sommerblühern, die im Frühjahr gesetzt werden können gehören Japanische Vogelblume, Calla Crowsborough und viele Dalienarten, Lilien. Als Spätblüher sorgen z. B. Anemonen, Purpursonnenhut, Rhododendren und Fetthenne für einen stimmungsvollen Herbstgarten.

Den Frühlingsgarten auf Vordermann bringen

Neben den bereits erwähnten Gartenarbeiten ist auch der Rasen fit für den Frühling zu machen. Moos und Unkraut werden entfernt, die gesamte Rasenfläche sollte vertikutiert werden. Auf kahlen Stellen kann Rasensamen aufgebracht werden. Für ein gesundes Rasenwachstum braucht die Grünfläche eine Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium, die durch Rasendünger erreicht wird. Einmal wöchentlich sollte im Frühling gemäht werden. Dort, wo nachgesät wurde, wird das Gras vor dem ersten Rasenmähen auf 10 Zentimeter wachsen gelassen, damit die Grashalme robust anwachsen können.

Alte Gehwegplatten, die vom Frost gerissen sind, können ausgetauscht, der Gartenzaun neu gestrichen und die Gartenmöbel ausgebessert werden, falls dies erforderlich ist. Wenn die Frühlingstemperaturen es zulassen, kommen die Kübelpflanzen vom Winterquartier in den Garten. Sind all diese Gartenarbeiten im Frühling erledigt, sind die wichtigsten Vorbereitungen getroffen und die heimische Grünoase ist frühlingsfit.