Mit der Pfingstrose in den nächsten Frühling starten

Der September ist der ideale Zeitpunkt, die Pfingstrose zu setzen, um mit der prachtvollen und üppigen Blüte den nächsten Frühling begrüßen zu können. Die Gattung Paeonia bringt 32 Arten hervor, von denen die meisten als ausdauernd-krautige Stauden wachsen. Einige Päonien verholzen und wachsen zu Halbsträuchern, manchmal auch zu Sträuchern heran. Pfingstrosengewächse sind weitestgehend winterhart. Zwar sterben die oberirdischen Sprossen ab, doch die unterirdischen Pflanzenteile überstehen Frost.

Welche Standortansprüche haben Pfingstrosen?

Die meisten Arten der Päonie kommen bestens mit leicht feuchtem und humosen Boden zurecht, vertragen aber auch trockenen Sommerboden. Die Pflanzen bestehen auf einen Gartenplatz; sie gedeihen gewöhnlich nicht als Topfpflanzen. Mürrisch sind Pfingstrosen ebenfalls, wenn es um einen Standortwechsel geht. Das sorgt meist zum Verkümmern der Pflanze, die sich dann in der Regel nicht erholt. Daher sollte jede Pfingstrose dort verbleiben, wo sie erstmals angesiedelt wurde. Bei der Standortwahl sollten Sie darauf achten, dass dort zuvor keine Pfingstrosen angepflanzt wurden. Wenn sich kein anderer Standort findet, sollten zumindest zwei Jahre Abstand eingehalten werden. Außerdem muss die Erde großzügig ausgewechselt werden, bevor eine neue Päonie angesiedelt wird. Sind jedoch noch alte Wurzeln voriger Pfingstrosen im Erdreich vorhanden, kann an diesem Standort keine neue Pfingstrose mehr gedeihen. Bevorzugt wird ein sonniger bis halbschattiger Gartenstandort.

Pflanzen und pflegen der Pfingstrose

Pfingstrosen können ganzjährig eingepflanzt werden. Doch dies geschieht bevorzugt im Herbst. So haben die Pflanzen noch ausreichend Zeit zum Verwurzeln. Die erste Blüte im Frühjahr des Folgejahres ist wahrscheinlich. Damit Pfingstrosen sich stärken können, wird bei Herbstpflanzung die erste Blüte möglichst früh entfernt, um die Kraftreserven der Pflanze zu schonen.

Die Nachbarschaft zu Bambus, Taxus, Forsythien sowie Fichten und stark wachsenden Gräsern ist zu vermeiden. Pfingstrosen unterliegen in der Nähe.

Welche Pflege notwendig ist, hängt maßgeblich von Sorte und Boden ab. Pfingstrosen haben mit Staunässe keine allzu großen Probleme. Der Boden sollte jedoch tief aufgelockert, die Erde mit Sand angereichert werden. Intersektionellen-Hybriden brauchen Sand und Auflockerung nur, wenn Stauwasser gar nicht ablaufen will. Beim Gießen kann zurückhaltend agiert werden. Oft kann auf Gießen sogar verzichtet werden, da die meisten Arten Tiefwurzler sind, so dass im tiefen Erdreich immer genug Wasser von den Wurzeln aufgenommen werden kann. Da die Pflanzen langsam wachsen, ist Düngen ebenfalls nicht notwendig. Planen Sie alljährlich einen Sommerurlaub, müssen Sie sich um die Pfingstrose also keine Sorgen machen. Lediglich Schnittpfingstrosen vertragen etwas Mineraldünger nach der Blüte sowie Mitte/Ende August.

Die schönsten Arten der Pfingstrosen

In unserem Sortiment halten wir die schönsten Pfingstrosen für Sie bereit. Einige der Päonien möchten wir Ihnen näher vorstellen.

Alba Plena (Paeonia officinales), die auch als Gemeine Pfingstrose oder Kirchenrose bezeichnet wird, ist eine winterharte Gartenstaude, die mit weißer Blüte den Garten von Mai bis Juni erhellt. Mit einer Wachshöhe von ca. 80 cm ist sie eine tolle Solitärpflanze. Rosea Plena, welche einen kalkreichen und steinigen Boden mag, ist ein rosafarbener Frühblüher, dessen Blüte neben der Hauptfarbe Rosa auch weiße Farbakzente hat.

Paeonia wittmanniana öffnet ebenfalls in den Monaten Mai und Juni ihre schlichte, große und nickende Blüte. Paeonia wittmanniana, die auch Gelbe Wild Pfingstrose genannt wird, blüht in zartem Gelb.

Unter den Edelpfingstrosen ist Nymphe (Paeonia lactiflora) absolut beliebt. Die Wuchshöhe beträgt maximal 120 cm. Ein stattliches Maß, das die Edelpfingstrose  zur Prachtstaude in Ihrem Garten macht. Der Boden sollte reich an Nährstoffen sein. Normaler Gartenboden genügt den bescheidenen Ansprüchen der Pflanze, wenn Sie der Edelpfingstrose im Frühling Kompost verabreichen.